BitterstoffeHier erfahren Sie mehr über Bitterstoffe
Gesundheit schmeckt „bitter“
Bitterstoffe gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und sind in sogenannten Bitterkräutern enthalten. In der traditionellen Kräuterkunde zahlreicher Kulturen gelten Bitterstoffe als Fundament für eine stabile Gesundheit. Im Ayurveda wird den bitterstoffhaltigen Pflanzen beispielsweise eine kräftigende und reinigende Wirkung zugeschrieben.
Bittere Tropfen statt „Bittere Pillen“
Bitterstoffe treffen zwar nicht Jedermanns Geschmacksnerv, sind aber so gesund, dass man die „bittere Tropfen“ trotzdem regelmäßig schlucken sollte. Bitter macht zwar nicht unbedingt lustig, aber der Körper freut sich über ihre Aufnahme, denn sie sind bekömmlich und fördern das Wohlbefinden. Nicht nur nach einem fettreichen, schweren Essen werden Bitterstoffe von vielen gesundheitsbewussten Menschen hochgeschätzt. Und das Beste ist: je öfter man Bitterstoffe konsumiert, umso neutraler wird der Geschmack empfunden.
„Bittere“ Lebensmittel
Während Bitterstoffe früher in vielen Gemüsesorten enthalten waren, wurden sie im Laufe der Zeit kontinuierlich weggezüchtet. Enthalten sind Bitterstoffe unter anderem noch in Chicorée, Ingwer, Artischocken, Eisbergsalat und Schwarzwurzel. Die meisten Menschen aber schaffen es nicht, genug bitterhaltige Lebensmittel zu verzehren, um den Bedarf zu decken. Eine gute Methode, um das „Bitterstoff-Konto“ aufzustocken, ist der Verzehr von Bitterstoffen aus Kräuterprodukten.
Traditionelle Kräuterkraft
Der Kräuterkundler Bertrand Heidelberger hat das bekannte Kräutertee-Aufgusspulver Heidelberger’s 7 Kräuter-Stern entwickelt, das besonders viele Bitterstoffe enthält. Auch die Bitterstoff-Elixiere „BitterKraft“ nach den Rezepten der Äbtisin Hildegard von Bingen und „Bitterstern“ aus 18 Klosterkräutern sind reich an den wertvollen Pflanzenstoffen. Bekannt und beliebt sind auch die Schwedenkräuter nach Maria Treben. Eine Besonderheit ist der St. Helia-Bittertrunk, der einzige seiner Art, der nicht bitter schmeckt und deshalb auch den Kindergeschmack trifft.
Infothek
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Aus Obst, Gemüse und Kräutern wurden vor allem die Bitterstoffe herausgezüchtet, denn süßer Geschmack lässt sich besser verkaufen. Dabei hat leider niemand an unseren Stoffwechsel gedacht. Es heißt nicht umsonst: „Medizin schmeckt bitter“. Das wissen selbst Tiere: Afrikanische Affen fressen bei Bauchschmerzen die Galle-bitteren Blätter des Mjonsostrauches, Schafe kurieren ihre Magen-Darm-Beschwerden, indem sie die bittere Schafgarbe fressen. Wir können viel lernen, wenn wir die Natur als Vorbild nehmen!
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